Die Young Boys haben das Gift des «Veryoungboysen» nicht nur besiegt, sie haben es dem FC Basel gesprizt! An diesem regnerischen Nachmittag spielte YB ohne den verletzten Hoarau, Sow und den Captain, Steve Von Bergen, bewies aber einmal mehr seine Stabilität und seine offensive Power. Die Basler hingegen verloren ein Spiel, das sie niemals hätten verlieren dürfen, wenn sie dran an YB bleiben möchten. Sehr gute Operation für die Berner Gelbschwarzen, die in den letzten zwei Spielen gegen Basel des Gesamtscore von 10:2 aufweisen und nun 19 Punkte Vorsprung haben. Man des Spiels war einmal mehr Sulejmani «the blessed foot», der Mann, durch den fast alle YB-Goals entstehen, der mit seinen Assists und das 1 zu 2 via Freistoss das Spiel entschied. Patrick MBONYINSHUTI
Heute versuche ich ihn auf Deutsch zu schreiben, meinen obligaten Bericht nach an einem YB-Sieg gegen Basel. Denn was derzeit in Basel passiert, hätte vor zwei Jahren niemand gedacht. Denn damals dominierte Basel die Liga nach Belieben, fast ein Jahrzehnt lang. Heute ist YB der Krösus der Liga und das tut den treuen Basler Fans weh. So weh, dass sie jetzt den Abgang von Streller und co. fordern. Als ehemaliger Champions-League und Liga-Krösus ein Gesamtscore von 2-10 aufzuweisen, das tut weh!
Flanken führen zu YB-Sieg in einem ausgeglichenen Spiel
Es dominierten wie gewohnt die Gelb-Schwarzen aber der FC Basel, in einem 5-3-2 System, blieb vor allem bei Kontern über den schnellen Kalulu und den Topscorer Ajeti gefährlich. Die besseren Chancen hatten die Berner ehe Ajeti aus dem Nichts das Führungstor (16.) erzielte. Man merkte, dass die YB-Innenverteidiger Camara und Lauper noch nicht lange zusammengespielt haben.
In einem ausgeglichenen, aber sehr körperbetonten Spiel machten die mentale Fitness von YB und den goldenen Fuss von Sulejmani den Unterschied und ermöglichte. Denn Basel hatte bis zur 70. Minute alles im Griff, führte 1-0 und hatte die Absenzen von Hoarau und von Bergen bestens ausgenutzt, eher YB zu vielen Freistosse und Eckbälle kam (insgesamt 12 Eckbälle für YB gegen 1 für Basel) und von der Schusstechnik Sulejmanis profitierte und drei Tore innerhalb zwanzig Minuten erzielte (70. Camara nach Flanke von Sulejmani, 79. Sulejmani selber via Freistoss und Fassnacht in der 90. Minute nach Flanke von Garcia).
YB konsolidiert seine Leaderposition
An diesem Sonntag traten zwei sehr konkurrenzfähige Teams gegeneinander an und beide konnten bis heute um den Schweizer Meistertitel kämpfen. YB liegt jedoch nun 19 Punkte vorne und scheint alles zu tun, um sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren und den Titel auch dieses Jahr zu gewinnen.
Unserer Meinung nach ist die Meisterschaft für den FC Basel schon nach diesem Spiel gelaufen. Denn mit Thun und vor allem Zürich gerade hinter YB, kämpfen zwei stabile Teams um den zweiten Platz und sie werden Basel das Leben schwer machen und seine momentane Flaute ausnutzen. Das Meisterschaftsende ist noch weit entfernt, aber für die optimistischsten Berner wird es keine Überraschung sein, dass am Samstag, den 11. Mai 2019, den Wankdorf-Kunstrasen mit gelbem-schwarzem Champagner gewassert wird.
Basel: Omlin; Cömert, Xhaka, Balanta, Widmer, Serey Die, Zuffi, Petretta, Kalulu, Frei, Ajeti
YB: Von Ballmoos, Mbabu, Lauper, Camara, Benito, Fassnacht, Aebischer, Sanogo, Sulejmani, Assalé, Nsame.
Bemerkungen:
YB ohne Von Bergen, Hoarau, Sow, Wüthrich, Lotomba (alle verletzt), Schick (krank) und Marzino (nicht im Aufgebot).
Basel ohne Van Wolfswinkel (gesperrt), Stocker, Suchy, Campo, Bua und Zambrano (verletzt).
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